milchrückgang

Bild von monja

hallo ihr lieben. ich bräuchte dringend eure hilfe, bzw euren rat.
nach der geburt meiner tochter im januar habe ich erst mal begonnen im vierstündigen rythmus abzupumpen, da meine kleine eine frühgeburt war und die ersten drei wochen zu schwach um selbst an der brust zu trinken. 
ab dem zeitpunkt an dem sie endlich hätte selbst trinken können ging meine milchmenge von zuletzt 120ml pro pumpgang auf 15-20 ml zurück. ich hab kombiniert zwischen pumpen und anlegen.
meine betreuende hebamme gab mir sämtliche hämopatischen tips wie malzbier trinken, globolie, brennesseltee, stilltee, mehr abpumpen, mehr essen, brust massieren, und natürlich mehrmals anlegen (alle zwei stunden). 
nichts half! mein frauenarzt belächelt mein bestreben wieder die volle milchmenge für sie erreichen zu wollen. ich bat ihn, mir doch ein milchbildendes hormon zu verabreichen.
auch die kinderärztin nimmt meinen wunsch voll zu stillen nicht erst, sie meint, ich solle mich nicht verrückt machen, trockenmilch sei völlig ok. ich bin aber anderer meinung! mir widerstrebt diese künstliche kost total und es sind schon mehrmals tränen bei mir geflossen weil ich ihr dieses für mich eklige zeug füttern muss bis ich ihr nach einem halben jahr selbst etwas kochen kann.
ihr seht, es ist ein wirklich grosses problem für mich dass meine milch weg geht. weiss jemand echte hilfe????
lieber gruss an alle stillenden mamis

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Bild von anja-langenfeld

Hallo Monja...
Hast Du schon Hefeweizenbier ohne Alkohol probiert ??
Stillöl von Weleda half bei mir auch.
Als ich mal offensichtlich zu wenig hatte habe ich ohne Ende Wasser getrunken und vor allem jeden Abend ein Bier ( siehe oben ). Das von Erdinger ist zwar nicht günstig aber gut.
Was auch Hilft ist Ruhe.
Viel Erfolg!
LG

Bild von alex75

Hallo Monja,
ich kenne das Thema nur zu gut. Mein Sohn war noch keine 2 Monate alt und bei mir wurde die Milch immer weniger. Zur Kontrolle habe ich immer gewogen. Ich habe dann sogar zwischendurch gepumpt um die Menge zu steigern und Ihn Abends satt zu bekommen. Von meiner Hebamme kam dann nur die Info das ich HA Nahrung zufüttern solle. Da ich aber extrem mit Allergien vorbelastet bin, kam das für mich nicht in Frage. 
Ich habe alle 2 Wochen eine Stillgruppe besucht, die von einer Stillberaterin die selber 6 Kinder hat geleitet wird. Hier bekam ich dann folgende Info: 
Als erstes sollte ich die Pumperei sein lassen. Unnötiger Stress. Und dann mir und meinem Sohn Ruhe beim trinken gönnen. Bei Bedarf öfter anlegen, da die Natur das ganz von alleine regelt. So wie die Milch benötigt wird wird Sie auch produziert. 
Ich habe mir an diesem Tag noch eine HA Nahrung gekauft und auf den Schrank gestellt. So hatte ich für den Notfall etwas da. Dieser Notfall ist jedoch bis heute nicht eingetroffen, und ich habe das Problem mit der Milch immer wieder in Stress-situationen gehabt. Mein Sohn ist heute 9 Monate und ich stille immer noch morgens und abends. 
Das Ganze ist reine Kopfsache. Und das ewige wiegen hat mir gezeigt, das Kinder auch nicht immer gleich trinken. Stillkinder sind eben keine Flaschenkinder !!! 
Ich hoffe Du hast nicht aufgegeben und vielleicht gibt es auch in Deiner Nähe eine Stillgruppe, ich kann sie nur empfehlen. Ich gehe heute noch hin, denn es geht ja nicht nur ums stillen.
Liebe Grüße Alex 

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